Mehrweg

Bei klimafreundlichen Veranstaltungen findet ihr sie – Mehrwegbecher.

Von kleinen Straßenfesten über den Berliner Karneval der Kulturen bis hin zu Spielen der ersten Fußballbundesliga - verschiedene Angebote und Bechertypen eröffnen vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Systemanbieter übernehmen dabei zunehmend Leistungen wie Spülung, Anlieferung und Abholung der Becher und entwickeln diese weiter. Mehrwegbecher bestehen in der Regel aus Polypropylen (PP) oder Polycarbonat (PC).

Beim Ausschank von Getränken in Stadien oder auf großen Konzerten spielen neben der Umweltfreundlichkeit auch Sicherheitsaspekte eine wichtige Rolle. Inzwischen werden erfolgreich sicherheitsoptimierte Mehrwegbecher eingesetzt, die bei gleicher Umlaufhäufigkeit leichter als bisherige Modelle sind und über abgerundete Kanten verfügen. Einige Mehrwegbecher weisen auch einen abgeschrägten Boden auf, sodass sie sich im Falle eines Wurfes in Sekundenschnelle entleeren. Mehrwegbecher sind also eine sichere Sache.

Ein Pfand verhindert, dass Mehrwegbecher achtlos liegen gelassen oder massenhaft mit nach Hause genommen werden. Stattdessen verbleiben sie im Kreislauf. Nach einem langen Produktleben mit vielen Wiederverwendungen können Mehrwegbecher aufgrund der sortenreinen Sammlung problemlos recycelt werden. So werden aus alten Mehrwegbechern beispielsweise neue Kinderspielzeuge hergestellt.

Die ökologische Vorteilhaftigkeit von Mehrwegbechern ist durch Ökobilanzen belegt. Schon fünf Befüllungen können ausreichen, um den Mehrwegbecher zur klimafreundlichsten Wahl für den Getränkeausschank zu machen. Großstädte wie Berlin oder Nürnberg sorgen mit Mehrweggeboten dafür, dass Veranstaltungen im öffentlichen Raum ausschließlich mit Mehrwegbechern durchgeführt werden dürfen. Und auch große Fußballvereine wie der FC Bayern München wechselten von Einweg- zu Mehrwegbechern – der Umwelt zu Liebe. Auch im Rahmen der öffentlichen Beschaffung können klimafreundliche Getränkeverpackungen gefördert werden. So untersagt die Stadt Hamburg seinen Behörden den Einkauf von Einwegbechern.